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	<title>Sprache &#38; Reise &#187; Sprachen in Deutschland</title>
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	<description>Insidertipps eines Weltenbummlers</description>
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		<title>Fremdsprachenkenntnisse der Deutschen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 15:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Ich bin eben auf faktenwelt.de auf ein paar interessante Fakten zu Fremdsprachenkenntnissen der Deutschen gestoßen, was mich dazu veranlasst hat, mal etwas genauer ein paar Zahlen zu recherchieren. 
Als Fremdsprache wird grundsätzlich eine Sprache bezeichnet, die nicht der Muttersprache entspricht. Fremdsprachenkenntnisse können nur durch bewusstes Lernen angeeignet werden. 
Mehr als jeder zweite Deutsche ist laut einer Allensbach-Umfrage der Lage, eine Fremdsprache zu lesen oder zu verstehen. Die gängigsten Fremdsprachen sind Englisch und Französisch. 53 Prozent der Bundesbürger geben an, gut oder sehr gut englisch zu sprechen, 23 Prozent verfügen über ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/09/Sprachen-lernen.jpg"><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/09/Sprachen-lernen.jpg" alt="" title="Sprachen lernen" width="300" height="244" class="alignleft size-full wp-image-557" /></a></p>
<p>Ich bin eben auf <a href="http://www.faktenwelt.de">faktenwelt.de</a> auf ein paar interessante Fakten zu <a href="http://www.faktenwelt.de/die-fremdsprachenkenntnisse-der-deutschen/">Fremdsprachenkenntnissen der Deutschen</a> gestoßen, was mich dazu veranlasst hat, mal etwas genauer ein paar Zahlen zu recherchieren. </p>
<p>Als Fremdsprache wird grundsätzlich eine Sprache bezeichnet, die nicht der Muttersprache entspricht. Fremdsprachenkenntnisse können nur durch bewusstes Lernen angeeignet werden. </p>
<p>Mehr als jeder zweite Deutsche ist laut einer Allensbach-Umfrage der Lage, eine Fremdsprache zu lesen oder zu verstehen. Die gängigsten Fremdsprachen sind Englisch und Französisch. 53 Prozent der Bundesbürger geben an, gut oder sehr gut englisch zu sprechen, 23 Prozent verfügen über Französischkenntnisse. Deutlich weniger Deutsche können sich auf holländisch, italienisch, russisch oder spanisch verständigen.</p>
<p>Eine weitere Studie der IfD Allensbach ergab, dass 77 Prozent der Befragten Deutschen die französische Sprache weder verstehen noch sprechen können. Zu Beginn der Sekundarstufe eins wird Französisch als Fremdsprache an rund 33 Prozent der Kinder in der EU vermittelt.</p>
<p>Nur zwei Prozent von 2532 befragten Deutschen zwischen zwölf und 25 sprechen und verstehen Italienisch gut genug, um eine Unterhaltung zu führen. Rund sechs Prozent der Befragten beherrschen die russische Sprache. Dies ergab eine Shell Jugendstudie.</p>
<p>In der Regel lernen die Deutschen Fremdsprachen auf den weiterführenden Schulen. Außerdem werden Fremdsprachen in einigen Bundesländern bereits in den Grund- und Primärschulen gelehrt. Rund 93 Prozent der Schüler erhalten ab der fünften Klasse Englischunterricht. Später wählen die Schüler in der Regel eine weitere Fremdsprache hinzu. An deutschen Schulen werden meist Französisch oder Latein angeboten, aber auch Spanisch oder Russisch könne an vielen Schulen erlernt werden.</p>
<p>Vertiefende Fremdsprachenkenntnisse können an Hochschulen erworben werden. Die beliebteste Sprache an deutschen Universitäten ist mit fast 12.000 Studierenden im Wintersemester 2008/2009 Englisch. Bei den romanischen Sprachen hält sich der Andrang dagegen in Grenzen. Knapp 1.300 Studierende sind für französisch eingeschrieben, 883 für spanisch und gerade 219 für italienisch.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben sind die <a href="http://www.vhs.de">Volkshochschulen</a>. In 2008 machten Sprachen über 30 Prozent des Kurangebots der VHS aus. Rund 42 Prozent der gegeben Stunden entfielen auf Englisch, Französisch, Spanisch oder andere Sprachen. Insgesamt entfielen auf den Sprachunterricht deutschlandweit mehr als sechs Millionen Stunden.</p>
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		<title>Ostfriesisches Platt: Mehr als Moin!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 13:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Moin! 
Deutsch ist nicht gleich deutsch, dass weiss jeder, der einmal quer durch Deutschland gefahren ist und im Laufe der Reise sicherlich allerlei Dialekte aufgeschnappt hat. 
Eine für mich besonders schöne Sprache innerhalb der deutschen Sprache ist das ostfriesische Platt. Platt ist die Volkssprache in Ostfriesland, einem wundervollen und besonders ursprünglichen Flecken Deutschlands. 
Sprachhistorisch betrachtet ist das Platt offenbar eine Variante der niederdeutschen Sprache. Wer Interesse an Details hat, dem empfehle ich den Wikipedia-Artikel dazu. Besonders spannend finde ich, dass die schwer zugängliche geographische Lage der Region über eine lange ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/08/missxyz.jpg"><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/08/missxyz-225x300.jpg" alt="" title="Copyright SXC / missxyz" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-469" /></a></p>
<p>Moin! </p>
<p>Deutsch ist nicht gleich deutsch, dass weiss jeder, der einmal quer durch Deutschland gefahren ist und im Laufe der Reise sicherlich allerlei Dialekte aufgeschnappt hat. </p>
<p>Eine für mich besonders schöne Sprache innerhalb der deutschen Sprache ist das ostfriesische Platt. Platt ist die Volkssprache in <a href="http://www.ostfriesland.de/">Ostfriesland</a>, einem wundervollen und besonders ursprünglichen Flecken Deutschlands. </p>
<p>Sprachhistorisch betrachtet ist das Platt offenbar eine Variante der niederdeutschen Sprache. Wer Interesse an Details hat, dem empfehle ich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostfriesisches_Platt">Wikipedia-Artikel</a> dazu. Besonders spannend finde ich, dass die schwer zugängliche geographische Lage der Region über eine lange Zeit dazu geführt hat, dass sich die Sprache isoliert entwickelt hat. Das ist sehr außergewöhnlich, da sich Sprachen ja oft auch gerade durch externe Einflüsse entwickeln. </p>
<p>Wieviele Menschen noch Platt sprechen, ist leider nicht ganz klar. Dafür wird sich aber bemüht, die Sprache &#8211; und somit die ostfriesische Kultur &#8211; zu pflegen und zu entwickeln. Es gibt zweisprachigen Unterricht in Kindergärten und Grundschulen. Sogar eine plattdeutsche Zeitschrift namens <a href="http://www.diesel-online.de/">Diesel</a> hat sich etabliert! Zweisprachige Ortsschilder sind offenbar auch nicht unüblich. </p>
<p>Wer also <a href="http://www.nordsee24.de/">Urlaub an der Nordsee</a> machen will, der sollte etwas mehr als den Standard-Gruß „Moin“ parat haben, um seinen Gastgebern etwas zu schmeicheln. Für die wichtigsten Begriffe auf Platt empfehle ich das <a href="http://www.botschaft-ostfriesland.de/index.php?module=Diction">ostfriesische Wörterbuch</a>. </p>
<p>Und wer in sein Navigationssystem „Norderney“ eingibt und plötzlich vor einem Ortsschild „Nörderneei“ steht, der sollte sich nicht wundern, denn so wird die Insel auf Platt geschrieben! </p>
<p>In diesem Sinne: Bit denn!<br />
Martin</p>
<div style="font-size: 7pt">image credits: missxyz / SXC</div>
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		<title>Raus mit der Sprache. Rein ins Leben.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 16:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachen in Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[
So lautet eine neue Kampagne der Deutschlandstiftung Integration. 
Ich hatte von dieser Stiftung vorher noch nie gehört. Laut Homepage ist die Stiftung vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger ins Leben gerufen worden, um die Chancengerechtigkeit von ausländischen Mitbürgern in Deutschland zu fördern. 
Dabei spielt natürlich das Beherrschen der deutschen Sprache eine ganz entscheidende Rolle. Soweit nicht überraschend. Nun hat die Stiftung aber kürzlich eine wirklich ungewöhnliche Kampagne gestartet, um für ihre Sache zu werben. 
Damit geht die Stiftung das Thema der deutschen Sprache anders als gewöhnlich an. Es geht nicht um dröges ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/06/Copyright-DDB-Berlin_Murat-Aslan_Deutschlandstiftung-Integration1.png" alt="Copyright DDB Berlin_Murat Aslan_Deutschlandstiftung Integration" title="Copyright DDB Berlin_Murat Aslan_Deutschlandstiftung Integration" width="400" height="533" class="aligncenter size-full wp-image-273" /></p>
<p>So lautet eine neue Kampagne der <a href="http://www.deutschlandstiftung.net">Deutschlandstiftung Integration</a>. </p>
<p>Ich hatte von dieser Stiftung vorher noch nie gehört. Laut Homepage ist die Stiftung vom <a href="http://www.vdz.de/">Verband Deutscher Zeitschriftenverleger</a> ins Leben gerufen worden, um die Chancengerechtigkeit von ausländischen Mitbürgern in Deutschland zu fördern. </p>
<p>Dabei spielt natürlich das Beherrschen der deutschen Sprache eine ganz entscheidende Rolle. Soweit nicht überraschend. Nun hat die Stiftung aber kürzlich eine wirklich ungewöhnliche Kampagne gestartet, um für ihre Sache zu werben. </p>
<p>Damit geht die Stiftung das Thema der deutschen Sprache anders als gewöhnlich an. Es geht nicht um dröges Lernen, um die schwierige Grammatik oder das Pauken von Vokabeln. Es geht schlicht und einfach darum, dass Deutsch &#8220;cool&#8221; ist. </p>
<p>Mir jedenfalls gefällt die Kampagne außerordentlich gut: Die dargestellten Leute taugen als Vorbilder, die Idee mit der Deutschlandfahne auf der Zunge finde ich witzig &#8211; insgesamt wirklich toll! </p>
<p>Alle Motive der Kampagne findet Ihr übrigens <a href="http://www.deutschlandstiftung.net/wp-content/uploads/2010/03/DSI_Motive.pdf">hier</a>.</p>
<p>Martin</p>
<div style="font-size: 7pt">image credit: DDB Berlin Murat Aslan Deutschlandstiftung Integration</div>
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		<title>Dialekte in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Neulich las ich im Handelsblatt einen Artikel über die Bremskraft der Dialekte. Die Aussage des Artikels war, dass die kulturellen Grenzen (sprich die Dialekte) die Mobilität auf dem Arbeitsmarkt einschränken würden. Menschen würden Regionen mit ähnlicher Mundart bevorzugen. Will auf gut Deutsch heißen: Der Rheinländer macht mit dem Rheinländer Geschäfte, der Bayer mit dem Bayer. 
Obwohl ich das eigentlich nicht so richtig glauben kann, ist die These sehr spannend. Was ich aber noch viel spannender finde, ist die Grundlage dieses Artikels. Dahinter steht nämlich der sog. &#8220;Deutsche Sprachatlas&#8221;. Und wenn ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/03/Copyright-www.maharishi.de_1.jpg" alt="Dialektgebiete in Deutschland" title="Dialektgebiete in Deutschland" width="400" height="516" class="aligncenter size-full wp-image-158" /><br />
Neulich las ich im Handelsblatt einen Artikel über die <a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/geisteswissenschaften/sprachwissenschaft-die-bremskraft-der-dialekte;2542187">Bremskraft der Dialekte</a>. Die Aussage des Artikels war, dass die kulturellen Grenzen (sprich die Dialekte) die Mobilität auf dem <a href="http://www.arbeitsagentur.de/">Arbeitsmarkt</a> einschränken würden. Menschen würden Regionen mit ähnlicher Mundart bevorzugen. Will auf gut Deutsch heißen: Der Rheinländer macht mit dem Rheinländer Geschäfte, der Bayer mit dem Bayer. </p>
<p>Obwohl ich das eigentlich nicht so richtig glauben kann, ist die These sehr spannend. Was ich aber noch viel spannender finde, ist die Grundlage dieses Artikels. Dahinter steht nämlich der sog. &#8220;Deutsche Sprachatlas&#8221;. Und wenn man sich mal tiefer in das Thema eingräbt, ist es spannend zu erfahren, wie dieser zustande gekommen ist. </p>
<p>Vor langer, langer Zeit (so um 1900 herum) hat ein Herr namens Georg Wenker sich die Mühe gemacht und eine unglaublich umfangreiche Befragung gestartet. Über viele Jahre hat er Fragebögen mit 42 kurzen Sätzen an Schulen verschickt, die er mit Hilfe der Lehrer in die jeweiligen Ortsdialekte übersetzen ließ. Insgesamt hat Herr Wenker so 44.251 Fragebögen aus 40.736 Schulorten gesammelt. Wahnsinn, nicht nur für diese Zeit! </p>
<p>Bis heute stellt dieser Prozess die einzige Gesamterhebung und kartographische Darstellung der Dialekte einer Sprache weltweit dar. Die <a href="http://www.deutscher-sprachatlas.de/">Uni Marburg</a> hat das gesamte Material dazu im Forschungsinstitut Deutscher Sprachatlas archiviert. </p>
<p>Wer noch mehr zum Sprachenatlas erfahren will, dem empfehle ich die Website <a href="http://www.diwa.info/titel.aspx">Digitaler Wenker-Atlas (DiWA)</a>. </p>
<p>Beeindruckt,<br />
Martin</p>
<div style="font-size: 7pt">image credit: http://www.maharishi.de</div>
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		<title>Deutsch + Englisch = Denglisch</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die deutsche Sprache ist schön, finde ich! Warum? Weil man in der deutschen Sprache so schön fremde Sprachen einbauen kann, ohne dass es wirklich auffällt. Aus Deutsch mit englischer Einfärbung wird dann „Denglisch“. 
Insbesondere die Sprache im Internet wird häufig von englischen Begriffen dominiert. Das liegt vielleicht auch daran, dass viele technologische Innovationen wie z.B. Facebook oder Twitter in den USA erfunden worden sind. Ich glaube, dass vielen Leuten gar nicht mehr auffällt, wie viele englische Wörter sie im deutschen Sprachkontext verwenden.
Hier einige Beispiele:
„Kannst Du mir bitte die Präsentation mailen?“
„Ich ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2010/02/Copyright-agthabrown-SXC1.jpg" alt="Copyright agthabrown SXC" title="Copyright agthabrown SXC" width="400" height="400" class="aligncenter size-full wp-image-96" /></p>
<p>Die deutsche Sprache ist schön, finde ich! Warum? Weil man in der deutschen Sprache so schön fremde Sprachen einbauen kann, ohne dass es wirklich auffällt. Aus Deutsch mit englischer Einfärbung wird dann „Denglisch“. </p>
<p>Insbesondere die Sprache im Internet wird häufig von englischen Begriffen dominiert. Das liegt vielleicht auch daran, dass viele technologische Innovationen wie z.B. <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> oder <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> in den USA erfunden worden sind. Ich glaube, dass vielen Leuten gar nicht mehr auffällt, wie viele englische Wörter sie im deutschen Sprachkontext verwenden.<br />
Hier einige Beispiele:<br />
„Kannst Du mir bitte die Präsentation mailen?“<br />
„Ich werden in Deinem Blog einen Kommentar posten.“<br />
„Du solltest Dir unbedingt den neuen <a href="http://www.firefox.com">Firefox-Browser</a> downloaden.“<br />
Mailen, posten, downloaden. Alles englische Wörter, fällt aber im deutschen Kontext fast nicht auf! </p>
<p>Knifflig wird es allerdings, wenn man anfängt, englische Wörter im Deutschen zu konjugieren bzw. zu deklinieren:<br />
Wie heißt es richtig?<br />
„Ich habe mir den neuen Browser gedownloaded.“<br />
oder etwa<br />
„Ich habe mir den neuen Browser downgeloaded.“<br />
Formal würde man wohl sagen: „downgeloaded“ ist korrekt.  Aber es hört sich trotzdem komisch an. Daher lautet die die ehrliche Antwort: Beides falsch. Ein englisches Wort sollte man nicht mit deutschen Flexionen malträtieren. Richtig heißt es:<br />
„Ich habe mir den neuen Browser runtergeladen.“<br />
Das hört sich doch auch besser an!</p>
<p>Viel Spaß beim Browsen (hups, wieder ein englisches Wort <img src='http://www.sprache-reise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )<br />
Martin</p>
<div style="font-size: 7pt">image credit: agthabrown SXC</div>
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		<title>Du oder Sie &#8211; wie finde ich die richtige Ansprache?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 10:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachen in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[
Den Ausländern wird es in Deutschland nicht leicht gemacht, wenn Sie uns besuchen. Das fängt schon mit der korrekten Anrede an. Während es im Englischen immer you ist, muss in Deutschland zwischen Du und Sie gewählt werden. Deshalb, meine lieben ausländischen Besucher, hier meine drei Tipps, wie Ihr das richtig macht:
1. Generell immer mit Sie anreden. Sie wird für unbekannte Personen benutzt und zeigt Respekt der Person gegenüber.
2. Im familiären und engen Freundesumfeld wird das Du verwendet. Bei entfernten Bekannten wird man eh vorgestellt und verwendet dann die Form, mit ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2009/12/du-oder-sie.png" alt="du-oder-sie" title="du-oder-sie" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-30" /></p>
<p>Den Ausländern wird es in Deutschland nicht leicht gemacht, wenn Sie uns besuchen. Das fängt schon mit der korrekten Anrede an. Während es im Englischen immer you ist, muss in Deutschland zwischen Du und Sie gewählt werden. Deshalb, meine lieben ausländischen Besucher, hier meine drei Tipps, wie Ihr das richtig macht:</p>
<p>1. Generell immer mit Sie anreden. Sie wird für unbekannte Personen benutzt und zeigt Respekt der Person gegenüber.<br />
2. Im familiären und engen Freundesumfeld wird das Du verwendet. Bei entfernten Bekannten wird man eh vorgestellt und verwendet dann die Form, mit der die Vorstellung erfolgte.<br />
3. Ältere bieten Jüngeren das Du an. Das &#8220;Du&#8221; anbieten heißt im Deutschen implizit, dass man sich freundschaftlich näher kommt, dass man ein gewisses Maß an Vertrauen aufgebaut hat. Also nicht &#8220;verschwenderisch&#8221; damit umgehen <img src='http://www.sprache-reise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Und: Sobald das Du einmal besteht, kann man nicht mehr zurück, da es sonst als Affront aufgefasst wird.</p>
<p>Und wenn das alles zu viel ist, einfach folgenden Satz sagen: &#8220;Ich verstehe das mit Du und Sie nicht. Können wir einfach Du zueinander sagen?&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Jugend sagt: Hartzen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachen in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[hartzen]]></category>
		<category><![CDATA[jugendwort]]></category>
		<category><![CDATA[wort des jahres]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Langenscheidt-Verlag hat das Jugendwort des Jahres gekrönt: hartzen. Mit 45.000 jugendlichen Teilnehmern kann man wohl sagen, dass hartzen (arbeitslos sein, rumhängen) in der Gesellschaft angekommen ist. Das wird Peter Hartz echt nicht schmecken, dem Initiator der Hartz-Reformen. Nun gut, eigentlich heißt Hartz IV im Deutschen ja ALG II, aber das Wort algen gibt es ja schon. Zumindest als Substantiv.
image credit: arne.list, flickr
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-23" title="Hartz IV abwählen" src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2009/12/hartzen-wort-des-jahres.jpg" alt="Hartz IV abwählen" width="333" height="500" /><br />
Der Langenscheidt-Verlag hat das <a href="http://www.jugendwort.de/">Jugendwort des Jahres</a> gekrönt: hartzen. Mit 45.000 jugendlichen Teilnehmern kann man wohl sagen, dass hartzen (arbeitslos sein, rumhängen) in der Gesellschaft angekommen ist. Das wird Peter Hartz echt nicht schmecken, dem Initiator der Hartz-Reformen. Nun gut, eigentlich heißt Hartz IV im Deutschen ja ALG II, aber das Wort algen gibt es ja schon. Zumindest als Substantiv.</p>
<div style="font-size: 7pt">image credit: arne.list, flickr</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutsch ist nicht gleich Deutsch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 16:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Martin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachen in Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[akzent]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[lokal]]></category>

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Dass in der Schweiz und in Österreich das Deutsch etwas anders ausgesprochen wird, ist wohl (fast) jedem ausländischem Urlauber klar. Aber auch in Deutschland gibt es himmelweite Unterschiede. Manche Dialekte haben gleich zwei Bezeichnungen   und man findet auch viele unterschiedliche Wörter für ein und dasselbe wie z.B. Semmel, Schrippe, Brötchen. 
Worauf ich aber eigentlich aufmerksam machen wollte, ist eine tolle interaktive Karte mit lokalen Dialekten namens Dialektkarte. Hier kann man sich die einzelnen lokalen Akzente und Dialekte in einem Mash-up zwischen Google Maps und Sounddateien anhören. Klasse gemacht!
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.sprache-reise.de/wp-content/uploads/2009/12/sprechen-dialekt.jpg" alt="sprechen-dialekt" title="sprechen-dialekt" width="423" height="500" class="alignnone size-full wp-image-19" /><br />
Dass in der Schweiz und in Österreich das Deutsch etwas anders ausgesprochen wird, ist wohl (fast) jedem ausländischem Urlauber klar. Aber auch in Deutschland gibt es himmelweite Unterschiede. Manche Dialekte haben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lsch">gleich zwei Bezeichnungen</a> <img src='http://www.sprache-reise.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und man findet auch viele unterschiedliche Wörter für ein und dasselbe wie z.B. Semmel, Schrippe, Brötchen. </p>
<p>Worauf ich aber eigentlich aufmerksam machen wollte, ist eine tolle interaktive Karte mit lokalen Dialekten namens <a href="http://www.dialektkarte.de/">Dialektkarte</a>. Hier kann man sich die einzelnen lokalen Akzente und Dialekte in einem Mash-up zwischen Google Maps und Sounddateien anhören. Klasse gemacht!</p>
<div style="font-size: 7pt">image credit: pedrosimoes7, flickr</div>
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